„Mama, was ist KOKPORN?“ – Wenn Kinder Worte erfinden und Eltern rot werden

„Mama, was ist KOKPORN?“ – Wenn Kinder Worte erfinden und Eltern rot werden

Kinder haben eine wunderbare Art, Sprache zu entdecken und neu zu erfinden. Dabei entstehen kreative Wortschöpfungen, die Eltern zum Schmunzeln bringen – oder manchmal auch in peinliche Situationen. Denn nicht alles, was harmlos gemeint ist, klingt auch so.

Sprachliche Neuschöpfungen – ein ganz normaler Entwicklungsschritt

Kinder probieren sich sprachlich aus, kombinieren bekannte Wörter neu oder ersetzen Laute, die sie noch nicht richtig aussprechen können. So entstehen Begriffe, die für die Kleinen völlig normal klingen, aber für Erwachsene mitunter ganz andere Assoziationen wecken. Besonders lustig (oder unangenehm) wird es, wenn diese Wörter lautstark in der Öffentlichkeit verkündet werden.

Klassiker der peinlichen Wortkreationen

Viele Eltern haben es schon erlebt: Ihr Kind sagt mit voller Überzeugung etwas, das für Außenstehende ziemlich irritierend wirkt. Hier einige "Highlights" aus dem kindlichen Wortschatz:

  • KOKPORN – Gemeint ist natürlich Popcorn, aber auf dem Spielplatz oder an der Kinokasse kann das für rote Ohren sorgen.

  • FACKA FICK – Eine Kombination aus harmlosen Versprechern, die leider an nicht ganz jugendfreie Begriffe erinnern.

  • BUSENBAHN – Der Versuch, "U-Bahn" auszusprechen, der in einer überfüllten Station für amüsierte Blicke sorgt.

  • FUTZ – Das liebevoll gemeinte Wort für „Fuchs“, das bei manchem Zuhörer zu Verwirrung führt.

  • KACKWACKEL – Eine kreative Umschreibung für eine Wackelfigur, die zu ungewolltem Gelächter führen kann.

Was tun, wenn’s peinlich wird?

Es hilft, sich bewusst zu machen, dass Kinder völlig unschuldig an diesen Wortkreationen sind. Statt vor Scham im Boden zu versinken, kann man die Situation mit Humor nehmen oder das Wort einfach beiläufig richtigstellen.

Ein paar Strategien:

  • Lächeln und locker bleiben – Die meisten Menschen verstehen, dass Kinder eine eigene Sprache haben.

  • Unauffällig korrigieren – „Ja, das Popcorn schmeckt heute besonders gut!“

  • Das Kind erklären lassen – Oft merken sie selbst, dass etwas nicht ganz richtig klingt, wenn sie versuchen, es in anderen Worten zu beschreiben.

  • Nicht überdramatisieren – Peinlich ist es nur, wenn wir es dazu machen!

Warum wir diese Wortschöpfungen lieben sollten

So unangenehm es in manchen Momenten auch sein mag – kindliche Wortkreationen sind ein Zeichen für die kreative Sprachentwicklung unserer Kinder. Und Hand aufs Herz: Oft bleiben diese besonderen Begriffe als liebenswerte Anekdoten für die Ewigkeit erhalten.

Also, liebe Eltern, genießt diese einzigartigen Sprachmomente – und vielleicht landet der lustigste Versprecher ja sogar als unvergessliches Poster an der Wand? 😉

Mit belustigten Grüßen,

eure Judith 💛

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